Versorgung von Wunden
Bei kleineren Wunden ist die Versorgung relativ einfach, wobei die wenigen Schritte gewissenhaft erledigt werden sollten, um einer möglichen Infektion vorzubeugen.
Zunächst wird die Wunde von Schmutz gereinigt und idealerweise desinfiziert. Dieser Schritt ist sehr wichtig, damit keine Schmutzreste in der Wunde bleiben und es nicht zu einer Entzündung kommt. Danach wird die Haut um die Wunde sanft mit einem Tupfer getrocknet – so bekommt das Wundpflaster einen optimalen Untergrund und haftet besser. Wenn Sie den Heilungsprozess unterstützen oder der Narbenbildung entgegenwirken möchten, eignet sich die zusätzliche Benutzung von Salben. Das Pflaster wird in der Regel gewechselt, wenn es schmutzig oder nass wird oder sich löst. Wichtig: Bei Verdacht auf eine Entzündung sollte immer ein ärztlicher Rat eingeholt werden!
Mögliche Anzeichen für eine Entzündung:
- Gerötete Haut
- Geschwollenes Gewebe
- Hohe Schmerzempfindlichkeit
- Unangenehmer Geruch der Wunde
- Eiterbildung im Wundbereich
Es müssen nicht alle Anzeichen auf einmal auftreten. Die Symptome sind chronologisch aufgelistet – anfangs sieht man lediglich eine leichte Rötung und Schwellung. Erst im fortgeschrittenen Stadium entwickelt die Wunde einen unangenehmen Geruch und es bildet sich Eiter.